Aggertal-Gymnasium

Engelskirchen

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Frankreich Praktikum 2010

Frankreich wir kommen! Mit diesem Gedanken stiegen wir (eine Gruppe von zehn Schülern, sowie Frau Michels) am 17.01.2010 um 12:55 Uhr ins Flugzeug nach Marseille. Wir alle waren ziemlich aufgeregt und freuten uns auf unser Praktikum in Plan-de-Cuques.

Nach einem ruhigen Flug wurden wir in Marseille von Antje, ihrem Mann Jean-Claude, Nicole und Anne-Marie abgeholt. Und auf ging’s nach Plan-de-Cuques. Wir wurden zum „Maison Internationale“ gefahren. 8 von uns würden die nächsten 2 Wochen dort wohnen. Sobald wir dort waren, wurden erstmal die Zimmer bezogen. Antje hatte für uns extra eine leckere Suppe gekocht, die wir alle zusammen aßen. Danach verabschiedeten sich die beiden Mädchen, die in Gastfamilien wohnten. Wir anderen fielen total erschöpft ins Bett.

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle um kurz vor 9 wieder. Frau Michels und Antje brachten jeden von uns zu seinem Arbeitsplatz und stellten uns vor. Wir arbeiteten in folgenden Betrieben: Kinderkrippe, Hotel, Vorschule, Vermessungsingenieur, Apotheke, Perlenladen und Tierarzt. Natürlich waren wir sehr nervös und aufgeregt, aber das verflog schnell. Dafür machte uns unsere Arbeit viel zu viel Spaß.

Abends kochten immer zwei aus der Gruppe und nach dem Essen saßen wir meistens noch lange zusammen und haben etwas zusammen gemacht. Beim Essen mussten wir immer erzählen, was wir den Tag über gemacht hatten- auf Französisch natürlich! Antje schrieb fleißig mit, da sie eine Mappe über unsere Zeit in Plan-de-Cuques macht.

Natürlich mussten wir nicht nur die ganze Zeit arbeiten. Jeden Mittwochnachmittag hatten wir frei, da Ausflüge nach Marseille geplant waren. Mit Bus und Metro dauerte die Fahrt nicht sehr lange. Am ersten Mittwoch regnete es leider, weshalb unsere Besichtigung von Notre-Dame de la Garde sprichwörtlich ins Wasser fiel. Stattdessen gingen wir einfach shoppen, was auch nicht schlecht war.

Für samstags war eine Wanderung in die Calanques geplant. Nach einer zweistündigen Fahrt mit verschiedenen Bussen kamen wir in einem kleinen Fischerdorf an. Von dort machten wir uns auf den Weg in die Calanques. Alle hatten Spaß an der Klettertour und keiner verletzte sich. Nachdem wir angekommen waren, genossen wir erstmal die Sonne und ruhten uns am Strand aus. Einige Mutige von uns probierten sogar noch lebende Muscheln. Später am Nachmittag bekamen wir leckere Crepes und dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Jeder von uns war von der Tour begeistert.

Sonntags reiste Frau Michels ab und Simone Bockheim landete in Marseille, um die Aufsicht für die nächste Woche zu übernehmen. Allerdings fühlten sich alle sonntags etwas angeschlagen und wir blieben den ganzen Tag im Haus.

Mittwochs fuhren wir wieder nach Marseille und schafften es diesmal sogar zu Notre-Dame de la Garde. Die Aussicht war beeindruckend. Man konnte über ganz Marseille blicken. Auch die Kirche selbst war sehenswert. Nachdem wir wieder unten am Hafen waren, teilten wir uns wieder in Kleingruppen auf und gingen shoppen.

Die zweite Woche verging noch schneller als die erste. Zwei Leute von uns hatten Geburtstag, die natürlich gebührend gefeiert werden mussten. Jeder von ihnen bekam ein kleines Geschenk und natürlich einen Kuchen, der von Antje höchstpersönlich gebacken worden war. Bald war unser letzter Arbeitstag und wir mussten uns von unseren Arbeitskollegen verabschieden und die Koffer packen.

Für freitags war ein kleiner Empfang geplant, bei dem auch der Bürgermeister und die Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees dabei waren. Jeder von uns musste eine kleine Rede halten. Wir stellten uns vor, redeten über unsere Zeit in Plan-de-Cuques und bedankten uns. Als Souvenir bekamen wir Taschen von Plan-de-Cuques. Wir verschenkten Bilder von Engelskirchen, auf denen wir vorher alle unterschrieben hatten.

Samstags war Großputz angesagt. Jeder musste mithelfen und danach konnten wir machen, was wir wollten. Abends kamen Antje und Jean-Claude ein letztes Mal vorbei und nach unserem Abendessen schauten wir uns den Film an, den Jean-Claude in den zwei Wochen gedreht hatte. Es wurde viel gelacht und wir hatten unseren Spaß.

Am nächsten Morgen waren wir alle pünktlich um viertel vor neun fertig. Mit verschiedenen Autos wurden wir wieder nach Marseille an den Flughafen gebracht. Obwohl drei von uns zwischenzeitlich am falschen Flughafen waren, schafften wir es rechtzeitig in den Flieger nach Eindhoven. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt und zurück nach Engelskirchen gebracht.

Im Namen aller bedanke ich mich bei unseren Arbeitsgebern und Kollegen, bei unseren Gastfamilien und bei allen, die unsere Zeit in Plan-de-Cuques ermöglicht haben und zu etwas Besonderem gemacht haben. Einen besonderen Dank an Frau Michels, Simone Bockheim, Antje und Jean-Claude Barillot, die uns in den zwei Wochen so gut betreut haben.